Freitag, 8. Februar 2013

Vom Sommer in den Winter

Grosse Party, schlechtes Bier
Grosse Party, schlechtes Bier

In Ho Chi Minh City, dem Wirtschaftsmotor Vietnams, erwartete uns eine grosse Party. Es schien, als hätte der Biergigant Heineken in seinem drittgrössten Absatzmarkt nicht nur zu einer grossen Silvestersause eingeladen, sondern auch zu einer Geburtstagsparty von Corinne. Am teuersten Boulevard der Stadt, wo sich Finanz-Konzerne, Beratungsdienstleister und Hotelketten die Klinke reichen, machten DJ's von Welt bereits bei unserer Ankunft am späten Nachmittag des 29.12. mächtig Dampf an der Party-Meile. In Erwartung der Dinge ging es jedoch an den Abenden trotz lautstarker Musik züchtig zu und her und Bier war am Strassenrand eher schwierig aufzutreiben. Nachdem kurz vor dem Silvester-Countdown am Fluss ein Feuerwerk gezündet wurde, löste sich die Menschenmenge unmittelbar nach 24 Uhr in alle Himmelsrichtungen auf und die Musik war zu Ende. Es schien, dass die Einheimischen vom Party-Imperialismus ein wenig überfordert waren und sich lieber auf ihren eigen Jahres-Kalender - und nicht einem Importierten - besinnen. HCMC (oder Saigon) ebnete uns den Weg für viele Gaumenfreuden, die wir in Vietnam noch erleben werden. Von Banh Mi (Baguette-Sandwich), Pho Bo (Nudelsuppe) über Bun Bo bis zum Vietnamese Barbeque gab es viel zu erkosten. Auch unsere anderen Sinnesorgane waren in der dynamischen Stadt gefordert: Luege, lose, loufe! Insbesondere beim Strassenüberqueren musste man sich diesen im Kindergarten erlernten Satz einprägen. Bezüglich Sightseeing gab es in HCMC und Umgebung mit dem War-Remnants Musem, der Don Khoai Street (Kolonial-Boulevard) und den Chu Chi Tunnels einige Relikte aus der Kriegszeit. Und natürlich war neben dem Schlendern durch die lebendigen Strasse auch viel Shopping, was immer mit hartem Verhandeln verbunden war, angesagt.

HCMC - a Metropolis
Viernamese BBQ: Yummy
City Hall...and Uncle Ho

Im Küstenort Mui Ne erwartete uns eine Russendisko. Restaurants, Reisebüros oder Supermärkte waren jeweils dreisprachig beschriftet: In Vietnamesisch, Englisch und Russisch. Entsprechend viele Russen waren dann zugegen. Dem Optischen entsprechend war es jeweils unschwer auszumachen, welcher Nationalität die Passanten oder Sonnenanbeter (meist als Lobster getarnt) angehörten. In einem zweitägigen Kurs versuchte ich mich im Wind-Mekka mehr schlecht als recht mit Kitesurfen. Aber Spass gemacht hat's. Und eine Fortsetzung folgt bestimmt. Der Besuch der Dünen wurde dann zum Highlight. Inmitten des garstigen Ozeanklimas liegen rund um Mui Ne einige schöne Sanddünen. Ein Jeep führte die bunt zusammengewürfelte Sechser-Gruppe zu den Dünen, wo wir uns dann mit Miriam, Jeanne, Derek und Norlanie im Weitsprung übten und einen spassigen Nachmittag verbrachten.

Sanddünen von Mui Ne

Die Weiterfahrt nach Dalat frühmorgens war nur harzig gesichert, nachdem wir uns am Vorabend beinahe mit dem Reisebüro-Angestellten von TM Brothers geprügelt hatten. Irgendwie hat uns dann ein passierender Bus mitgenommen, obwohl wir noch heute überzeugt sind, dass der Mini-Bus nicht der obengenannten Company angehörte. Die kurvige und staubige Fahrt brachte uns ins Zentrum der Adventure Junkies und zum Ausgangspunkt von Motorbike-Touren. Das Wetter hatte mittlerweile eine Kehrtwende gemacht.

Canyoning - that was a blast!

Kühles und regnerisches Wetter erwartete uns auf 1500 M.ü.M. Wir trotzten dem Wetter und machten bereits tagsdarauf eine Canyoning-Tour, die mächtig Spass machte und nicht ganz ungefährlich war. Neben Klippenspringen und natürlichen Wasserrutschen seilten wir von bis zu 25 Meter hohen Wasserfällen ab, die dann bei Corinne einige Blessuren hinterliessen. Das Hauptaugenmerk unseres Dalat-Aufenthalts galt der Organisation einer Easy-Rider-Tour durch die Central Highlights. Kurz nach der Beendigung des US-Wirtschaftsembargos von 1993 kamen findige Einheimische auf die Idee, dass man den nun immer zahlreicher erscheinenden Touristen die fruchtbaren Landschaften der Central Highlands in Form einer mehrtägigen Motorrad-Tour zeigen kann. Wie in Vietnam üblich, findet ein gut laufendes Business rasch viele Nachahmer, die es mit den versprochenen Leistungen nicht sehr genau nehmen. In Dalat scheint nun jeder ein Easy Rider zu sein. Und selbstverständlich ist jeder das Original! Für uns galt es nun, den Spreu vom Weizen zu trennen. Mit Mr. Hien, einem altgedienten Leutnant der südvietnamesischen Armee, konnten wir uns schlussendlich auf die Route und den Preis einigen. Zusammen mit seinem leicht jüngeren Partner Ba konnten wir den dreitägigen Ausflug in die Highlands in Angriff nehmen.

Pünktlich und mit militärischer Begrüssung erwarteten uns Mr. Hien und Ba. Der dreitägige (off the beaten track) Ausflug in den Highlands brachte uns zu landschaftlichen Sehenswürdigkeiten, Plantagen verschiedenster Art (Kaffee, Cacao, Pfeffer, usw.) und zu einigen strategisch wichtigen Kriegsschauplätzen, wobei insbesondere Mr. Hien mit grossem Wissen glänzen konnte. Mr. Hien weiste unser Tun jeweils im höflichen Imperativ an: "Get off!", "Take Picture!""take care of your helmet!". Die kantige Art war in den ersten Stunden gewöhnungsbedürftig, doch der fürsorgliche Ba schaute zu unserem Wohl und so wurden Corinne und ich nach gewissen Startschwierigkeiten warm mit den Beiden.

Easy Rider Wannabes
Ethnic Minority People
Guests at a Minority Wedding...before the chanting!

Natürlich waren auch Besuche in verschiedene Minority Villages angesagt. Die Einwohner dieser verschieden Stämme machen im 86 Millionen Staat rund 25% der Bevölkerung aus. Zufällig passierten wir am Tag 2 ein Minority Wedding. Da in dieser Gegend Fremdlinge eine Seltenheit sind, insistierte der Braut-Vater, dass wir uns zu den Gästen gesellen. Corinne wurde an einen Frauentisch gesetzt. Ich wurde in eine Männerrunde platziert. Obwohl keiner der rund 500 anwesenden Gästen des Englischen mächtig waren, verständigten wir uns mit Zeichensprache. Wir wurden richtiggehend gefüttert und ans Verdursten musste in dieser kurzen Zeit niemand denken. Nach einiger Zeit forderte uns das Volk auf, zu Ehren des Brautpaars einen Tanz vorzuführen oder ein Lied vorzusingen. Beide Aktivitäten können nicht gerade als unsere Stärken bezeichnet werden. Die Fest-Gesellschaft hat es aber nicht anders gewollt! Nach kurzem Zögern ergriff ich das Mikrofon, bedankte mich in einer kurzen Ansprache herzlich für die Gastfreundschaft (Mr. Hien diente als Übersetzer) und stimmte mit der Band das Volkslied "Schacher Seppeli" an. Nach kurzer Zeit hatte die Band die Chords raus. Das Video hat auf Facebook mittlerweile Kultstatus erreicht und für Hochzeiten aller Art kann man mich und meine Band mieten...Nach einigen ereignissreichen Tagen verabschiedeten wir uns am späten Nachmittag des dritten Tages von unseren zwei vietnamesischen Easy Rider. Von der hässlichen Küstenstadt Nha Trang aus nahmen wir den Nachtbus in Richtung Hoi An.

Hoi An - ein Lichtermeer

Hoi An schmückt sich mit dem UNESCO-Weltkulturerbe. Das ehemalige Handelszentrum kennzeichnet sich mit perfekt erhaltenen chinesischen und japanischen Häusern, die nach Sonnenuntergang jeweils im hellen Lichtermeer von Lampions erleuchten. Hoi An hat sich in den letzten Jahren auch als Zentrum des Schneiderns entwickelt. Heute finden sich über 450 Tailor-Shops vor, die auf Kundenwunsch Anzüge, Hemden, Jacken, usw. innert Tagesfrist anfertigen. Folglich wäre es fast eine Schande, Hoi An mit leeren Händen zu verlassen. Folgende Fragen beschäftigten uns bei der Ankunft: Welcher Tailor liefert die beste Qualität? Welcher Tailor geht am Besten auf die Kundenwünsche ein? Welcher Tailor hat das beste Preis-/Leistungsverhältnis? Man weiss es nicht.

Japanese Bridge by night
A devil's haircut for 3$....Hoi An im Service Check
Diese Spring rolls waren unschlagbar!

Unsere Aufträge wie Jacken, Veston, Hosen, Hemden und Rock, vergaben wir an unterschiedliche Shops mit unterschiedlichen Preisgefügen. Die Ergebnisse waren teils sehr befriedigend und teils unbefriedigend. Mit der Nähqualität und den Kundenwünschen nahmen es einige Shops nicht so genau. Der Tages-Rhytmus in Hoi An wurde vom Massnehmen und (mehrmaligem) Anprobieren bestimmt. Die simple Grundregel: You get what you pay for! wurde uns eindeutig bestätigt. Die verbleibende Zeit verbrachten wir mit Sightseeing und gönnten uns köstliche Zwischenverpflegungen. Das Food Paradise Hoi An verführte uns zu einem weiteren Kochkurs. Der dritte Kochkurs brachte uns zu einer schwangeren Frau, die fester Überzeugung war, dass ständiges Singen beim Kochen den Speisen mehr Geschmack verleiht. Kurz vor Abreise aus Hoi An gaben wir in einer "Poststelle" ein Paket mit all unseren Einkäufen via Seamail auf. Gemäss Zeitplan sollte es uns im April in der Schweiz erreichen.

Tricicle Tour through Hué

In der alten Kaiserstadt Hué wurde uns einmal mehr vor Augen geführt, dass geführte Package-Touren selten unseren Erwartungen entsprechen und das in Anspruch nehmen von einem Tour-Guide in der Regel nicht mehr beinhaltet, als einen organisierten Transport von A nach B. Der Mehrwert des "Tour-Guides" (oder besser Fahrer) besteht lediglich aus dem Herunterlaiern von ein-zwei Standardsätzen zur Sehenswürdigkeit. Da wir dies auch selber nachlesen können, überlegen wir den Beitritt zu einer Package-Tour immer zweimal und unternehmen im Zweifelsfall den Ausflug selbst mit einem gemieteten Motorbike. In Hué wurde uns von einem spitzfindigen Verkäufer für eine City-Tour das Blaue vom Himmel versprochen, was dann selbstredend nicht eintraf. Nachdem wir uns beim Verkäufer beschwerten und insistierten, dass wir dafür nicht den vollen Betrag bezahlen werden, kehrte bei ihm postwendend die Inkarnation vom Charmeur zum zornigen Rumpelzstilzchen ein. Mit unserem Ultimo-Ratio Vorschlag "Take it, or leave it" musste er sich zähneknirschend abfinden. Aufgewertet wurde der Tag mit einem anschliessenden Gang durch die Paläste, wo wir Geld in einen richtigen Guide investierten und vollends zufrieden waren. Zu Abendessen trafen wir uns mit dem Vegetarier-Päärchen Joanne und Eric aus Vancouver, die wir auf der Busfahrt nach Hué kennengelernt hatten. Im günstigen Vegetarier-Restaurant haben wir sogar richtig gut gegessen. Doch ein Hungergefühl blieb und so ass ich mich anschliessend noch durchs halbe Sortiment einer vietnamesischen Bäckerei.

Hué - alte Kaiserstadt

Je nördlicher wir unsere Reise fortsetzen, umso kühler wurde das Klima. Nicht verwunderlich: es herrschte Winter und 10 Grad Tagestemperatur waren für uns gewöhnungsbedürftig. In der Haupstadt Hanoi erlebten wir eine vietnamesische Metropole, die gegensätzlicher vom südlichen Gegenpart Saigon nicht sein könnte. Obwohl Tausende Touristen nach Hanoi strömen und die Stadt heute weltweit Handel betreibt, hat sie seinen typischen vietnamesischen Charakter erhalten und streubt sich erfolgreich gegen zu starke westliche Einflüsse.

Fischer am West Lake in Hanoi
Bun Bo: ds Beschte Nudelgricht wos je hets gits

Die verschachelten Gassen in der Altstadt und das lebhafte Treiben sind faszinierend. Die Gassenküchen sind in der Regel auf ein Gericht fokussiert und dies führt dazu, dies in Perfektion zuzubereiten. Hanoi war für uns Ausgangspunkt für verschiedene mehrtätige Ausflüge. Wir kehrten jeweils immer gerne ins preiswerte Hotel Rendezvous zurück, dessen Personal stets sehr hilfsbereit agierte und unseren Wünschen entgegenkam.

Hmong Frauen

Einer dieser Ausflüge war Sapa. Die von den Kolonialherren errichtete Bergstation war über 1500 M.ü.M. und bei Wetterpech hätten wir sogar noch Schnee in den "Vietnamesischen Alpen" erlebt. Es kam nicht so. Tagsüber wurden wir mit sonnigem Wetter beglückt, das uns traumhafte Aussichten auf die Berglandschaften ermöglichte und uns zu einigen schönen Ausflügen anspornte. Das Wetter kehrte kurz nach Sonnenuntergang schnell in dicken Nebel und frostige Temperaturen. Mit Glühwein oder heisser Schokolade wärmten wir uns in Ski-Hütten ähnlichen Lokalen auf. Man wähnte sich irgendwo in einem Skigebiet in einer Après-Ski Bar. Doch Schnee war keiner vorzufinden. Die farbenfrohen und freundlichen Hmong-People verleihten dem Ort einen speziellen Touch, der nirgendwo in Vietnam zu finden war. Sapa war auch Hochburg für North Face Jacken. Der Outdoor-Gigant wägt seine Produktionen in Vietnam. Da die Vietnamesen als Meister des Schwindelns gelten, lassen sie es sich aber nicht nehmen, mit teils sehr guten Kopien den Markt zu fluten. Auch hier brauchte es Sorgfalt und Zeit, eine gute von einer schlechten Kopie zu unterscheiden. Nach zwei Nächten aber drei langen Tagen sagten wir dem Winter vorläufig auf Wiedersehen und verabschiedeten uns im Nachtzug nach Hanoi, dessen Rückfahrt im Gegensatz zur Hinfahrt einwandfrei verlief.

Sapa noch über dem Nebel
North Face in the mist

Den erneuten Zwischenstopp in Hanoi benötigten wir für die weitere Planung unserer Reise. Einerseits wollten wir noch in die Halong Bay und andererseits mussten wir einen Flug auf die Phillipinnen buchen. Die verbleibende Zeit nutzen wir, um dem Vater von Vietnam, Uncle Ho, im Mausoleum einen Besuch abzustatten. Nach den passierten Sicherheitsvorkehrungen wie am Flughafen wurde uns Einlass gewährt. Von Blödeleien irgendwelcher Art oder respektlosem Benehmen haben wir abgesehen. Dies wäre von den bis auf die Zähne bewaffneten Grabsoldaten sofort als Blasphemie taxiert worden. Nachdem wir via Ethnic Travel noch eine Drei-Tages-Tour in die Halong Bay gebucht hatten, mussten wir uns nach fünf erlebnissreichen Wochen langsam mit dem Gedanken befassen, das Vietnam für uns bald Geschichte sein wird.

Halong Bay: Nur ihr Lächeln war sonnig

Auf der Tour hatten wir dann definitiv kein Wetterglück. Die Bucht war neblig. Trotzdem waren die Kalksteinformationen gut sichtbar, doch das grossräumige Deck auf dem Schiff blieb dann aufgrund des feuchten und kühlen Wetters leer. Das Erwachen auf dem Boot am nächsten Morgen stellte aber ein eindrückliches Erlebnis dar: Mitten im Wasser schwimmend, eingeklemmt zwischen teils 150 Meter hohen Felsformationen brachte das Tageslicht herein. Den weiteren Verlauf der Tour hätte man sich im Nachhinein sparen können, da dieser lediglich aus Reisen auf eine weitentfernte Insel in der Halong Bucht bestand. Die Sicht war mittlerweile so schlecht, dass man kaum noch etwas erkennen konnte. Die Reise durch Vietnam fand dadurch ein eher unrühmliches Ende. Doch Vietnam, das war Abenteur und Top-Erlebnisse pur. Das Land ist unglaublich diversifiziert und die Menschen waren entgegen vielen Vorurteilen stets freundlich.

Good-bye Vietnam: what the hell?...to be continued



 

Samstag, 12. Januar 2013

Mehr Bilder Kambodscha und Mekong Delta

Nur der Hund stört...
Lazy Beach....
...and the living is easy
....
Beach Volley before sunset
Lazy Beach, Koh Rong Samloem
Breakfast....
Countryside around Kep
The Cave Gang near Kep
Phu Quoc: nur das Wetter war nicht so gut
Night Market in Phu Quoc
Good Morning, Uncle Ho
Canals in Can Tho
Floating Market
Mit dem Tandem auf der Palmeninsel Ben Tre
Mr. Chow
Coconut Workshop...
...and the target of Mr. Chow
 

Freitag, 28. Dezember 2012

Beach Life and Strangers in the Mekong Delta

Otres Beach, Sihanoukville
Otres Beach, Sihanoukville
Nach den Tagen in der Hauptstadt machten wir uns auf in Richtung Beachtown Sihanoukville. Die Stadt ist erst nach dem Abgang der französischen Kolonialherren Ende der Fünfziger Jahre entstanden und dient heute als Erholungsort für In- und Ausländer. Mit Bedacht mussten wir unseren Strand auswählen. Die Halbinsel ist sehr zerklüftet und die verschiedenen Strände sind sehr weit voneinander entfernt. Wir entschieden uns für den Otres Beach.

Beach life...
Beach life...
es ist Sonntag und Kambodscha liegt am Strand
Es ist Sonntag und Kambodscha liegt am Strand
Nachdem vor rund drei Jahren der mehrere Kilometer lange weisse Sandstrand nur einige einfache Beach Huts als Übernachtungs-Möglichkeit aufweis, so fanden wir nun ein kleineres Dorf vor mit einer grossen Auswahl an Bungalows. In Sihanoukville sind viele Geschäfte und Hotels in ausländischen Händen, da dies im Gegensatz zu Thailand mit geringem administrativem Aufwand und Kapital möglich ist. Wir genossen auf Otres Beach den weitläufigen Strand und verköstigten uns am Abend mit Seafood Barbecues. Am zweiten Tag erkundeten wir mit einem Motorbike die anderen Stränden auf der Insel und erhielten dabei die Gewissheit, dass wir in der Wahl unseres Strandes richtig lagen.

Badenixe auf Koh Rong Samloem
Badenixe auf Koh Rong Samloem
Auf Koh Rong Samloem - einer einsamen Insel nahe Sihanoukville - verbrachten wir idyllische Tage. Zusammen mit dem Haus-Gecko Gusti hausten wir drei Tage und Nächte am Lazy Beach und der dazugehörigen Bungalow-Siedlung. Das rudimentäre Holzhaus - keine Fenster, Strom nur nach Eindunkeln - mit der gemütlichen Veranda lag direkt vor dem wunderschönen Lazy-Beach. Die Umgebung war im natürlichen, wilden Zustand erhalten. Beim Einschlafen konnte man jeweils den Wogen des Meeres lauschen und beim Chillen in der Hängematte hatten wir das Meer immer vor Augen. Dem Namen des Strandes erwiesen wir in den nächsten Tagen alle Ehre. Endlich konnten wir uns Zeit nehmen, andere Bücher zu lesen als Reiseliteratur. Hatten wir vom Faulenzen genug, dann betätigten wir uns mit Tischtennis und Schnorcheln. Mit den Angestellten stand vor dem Eindunkeln jeweils Beach Volleyball auf dem Programm. Eine anstrengende Angelegenheit bei diesem Klima. Wehmütig verliessen wir am vorgegebenen Zeitpunkt die Insel. Eine Destination hatten wir noch nicht, da immer ein Umstand unsere Reisepläne durcheinanderbrachte. Auf dem Festland entschieden wir, nach Kep zu fahren. Da nach Mittags jeweils keine Busse mehr fahren, konnten wir mit gutem Verhandlungsgeschick einen Fahrer engagieren, der uns innert kurzer Zeit nach Kep brachte.

Lazy living in a hammock
Lazy living in a hammock
Sunset@Lazy Beach
Sunset@Lazy Beach
Boat ride to the island
Boat ride to the island
Unser Haus-Gecko Gusti
Unser Haus-Gecko Gusti
...und weils so schön war noch mal
...und weil's so schön war nochmal
Der Küstenort Kep erlebte nach dem zweiten Weltkrieg seine Blütezeit. Die Provinz diente als Erholungszentrum der Elite aus Phnomh Penh. Ende der Siebziger Jahre lieferten sich Chargen von Pol Pot und die vietnamesische Armee heftige Grenzkriege und die Stadt wurde arg in Mitleidenschaft gezogen. Einschusslöcher an den vielen heruntergekommen Villen erinnern an diese Zeit. Der Geisterstadt wird durch Touristen neues Leben eingehaucht.

Krebsfang in Kep
Krebsfang in Kep
Kep National Park
Kep National Park
Neben einer wunderschönen Landschaft ist die Provinz Kep vor allem bekannt durch den Kampot-Pepper und den Krebsfang. Eine gute Voraussetzung, um sich als kulinarische Hochburg auszuzeichnen. Wir wurden nicht enttäuscht. Zweimal dinierten wir vorzüglich im Restaurant Kimly am Crabmarket. In einer unglaublichen Geschwindigkeit wurden uns leckere Krebs- und andere Meerestiergerichte aufgetischt. Heilig Abend stand vor der Tür und wir beschäftigten uns mit der Frage, wo wir diese besinnliche Zeit verbringen konnten. Nachdem wir in Sihanoukville unsere Vietnam Visas Express lösen konnten, stand uns die Tür offen, die Grenze zum nahegelegenen Vietnam zu überschreiten, um uns den erneuten Gang in die kambodschanische Hauptstadt zu ersparen.

Green Kampot Pepper
Green Kampot Pepper
Crab with Coconut Milk and Chili
Crab with Coconut Milk and Chili
Local Market in Kampot
Local Market in Kampot
Der Krebs hat gemundet
Der Krebs hat gemundet
Kampot before the pouring
Kampot before the pouring
Folgerichtig war das nächste angepeilte Reiseziel Phu Quoc, eine hochgelobte vietnamesiche Insel. Provisorisch konnten wir eine Unterkunft reservieren. Der Wunsch, Weihnachten auf einer Tropeninsel zu verbringen wurde Wirklichkeit. Nach etwas mehr als zwei Wochen sagten wir Kambodscha auf Wiedersehen. In Erinnerung bleiben werden uns vor allem die netten Bewohner, das grosse kulturelle und historische Erbe und die schönen Landschaften. Das Land ist in Bewegung und wird getrieben von einer wissenshungrigen, jungen Bevölkerung. Es ist spannend zu erfahren, wohin sich das Land in den nächsten Jahren bewegen wird.

Landgrenze Kambodscha - Vietnam
Landgrenze Kambodsch - Vietnam
Phu Quoc war einmal in kambodschanischen Händen. Es durchlebt nun den natürlichen Zyklus von paradisieschen Inseln. Waren am Anfang einige wenige Backpacker, die die schönen Palmenstrände für sich beanspruchten, so hat es mittlerweile den Status einer Resort-Insel erreicht. Luxus-Anlagen an Luxus-Anlagen reihen sich am kilometerlangen Strand. Phu Quoc erhebt selber den Anspruch, das nächste Ko Samui und Phuket zu werden. Der gerade neu eröffnete International Airport macht den Anfang. Ein grosses Casino und zusätzliche Hotelkomplexe sind in den Startlöchern. Richtlinien scheint es keine zu geben. Bei der Bauwütigkeit verlor man das Wesentliche aus den Augen. Grundlegende Infrastruktuen fehlen. So gibt es weder ein Stadtzentrum, weder eine geeignete Fussgängerzone noch Transportmöglichkeiten auf der Insel. Die Strassen sind teilweise in Top-Zustand und andererseits findet man unebene Schotterwege vor. Nicht überraschend war dann unsere Bleibe nicht wirklich heimelig. Das Meer war zwar nur wenige Schritte entfernt, doch im Vergleich zum Preis war die Unterkunft schäbig, wobei die Altjahrswoche Anlass zur Berechtigung gibt, die Preise zu verdoppeln. Phu Quoc weist jedoch einen hervorragenden Night-Market auf, wo man zu akzepatablen Preisen alles Mögliche aus dem Meer verspeisen kann. Den ersten Abend verbrachten wir mit zwei witzigen österreichischen Klempern und einem Dänen. Die selbständigen Handwerker machen für mehrere Monate ihre Bude dicht und verreisen an die Wärme. Üblicherweise Thailand. Dieses Jahr standen mit Kambodscha und Vietnam andere Länder im Fokus.

Einer der wenigen unbebauten Strände Phu Quoc
Einer der wenigen unbebauten Strände Phu Quoc
Christmas Diner@Night Market in Phu Quoc
Christmas Diner@Night Market in Phu Quoc
Am heiligen Abend holte uns das Heimweh dann doch noch ein, nachdem wir uns kurz zuvor noch mit unserer Weiterreise beschäftigten, die sich erneut als Herausforderung herausstellte. Der Heilige Abend wurde mehr von den Einheimischen herbeigesehnt, als den Touristen. Wie kleine Kinder freuten sie sich auf das Ereignis. Die stets freundlichen Angestellten liefen den ganzen Tag mit Nikolaus-Kostümen umher und von allen Seiten wurden unsere Ohren mit Weihnachtsliedern zugedröhnt. Als der Weihnachtsmann dann noch mit dem Schiff das Ufer anpeilte, erreichte der Kitsch seinen Höhepunkt. Vielleicht war es gerade dieses erbärmliche Schauspiel, das in uns den Wunsch auf normale Weihnachten auslöste. Mit einer Flasche vietnamesischem Rotwein und Seafood auf dem verlassenen Night-Market holten wir das Beste aus der Situation heraus. Beide waren wir uns einig, dass Weihnachten zu Hause doch am Schönsten ist. Einen Tag früher als geplant kehrten wir Phu Quoc den Rücken zu. Wer nicht als Pauschaltourist auf Phu Quoc seine Ferien verbringt, dem können wir die Insel nicht weiterempfehlen. Getrübt wurde unser Urteil aber durch das schlechte Wetter. Es war ständig bewölkt und der hartnäckige Wind hielt einem vom ausgedehnten Gang ins Wasser ab. Eine Tropeninsel ohne Sonnenschein ist halt wie ein Skigebiet ohne Schnee.

Pick up Service in Can Tho
Pick up Service in Can Tho
Auf dem Weg in die Metropole Ho Chi Minh City wollten wir noch einige Zwischenstops im Mekong Delta einlegen. Die wasserreiche Region ist die Reisschüssel und der Früchtekorb Vietnams. Eine Vietnam-Reise unterliegt normalerweise der Reiseroute Ho Chi Minh City Richtung Hanoi (oder umgekehrt). In das Mekong Delta verirren sich nur wenige Touristen, mal abgesehen von den HCMC Tagestouristen. Wir waren deshalb sehr gespannt und stellten uns auf Unwidrigkeiten ein. Die Tage im Mekong Delta waren dann aber sehr ereignissreich. Dank Phu Quoc sind wir überhaupt in dieser Gegend gelandet. Unseren ersten Stop legten wir in Can Tho ein. Die 2 Millionen-Metropole gilt als Herz des Mekong Delta. Can Tho ist bekannt für seine Floating Markets, einem Markt auf Wasser, wo auf Booten mit Gemüsen, Früchten und Fischen gehandelt wird. Da die Markttreibenden auch in Vietnam mit der Sonne aufstehen, taten wir es ihnen gleich und heuerten am Pier mit Zeichensprache (und dank schriftlicher Übersetzungshilfe von unserem Hotel) ein lokales Boot-Mandli an, das uns auf einer sechsstündigen Tour zu den Floating Markets brachte und die Nussschale dann durch enge Kanäle navigierte, die uns Zugang zu den fruchtbaren Landschaften gewährte. Sämtliche Reisfelder hatten ein saftiges Grün (Kambodscha und Laos sah anders aus) und diverse Plantagen waren mit uns unbekannten Früchten bestückt. Die fahrenden Märkte war ein farbenfroher Zirkus, doch da die Nussschale ein sehr gemächliches Tempo zu den mehreren Kilometer entfernten Märkten einlegte, verpassten wir wohl die Rush Hour. Am Nachmittag erkundeten wir zu Fuss die Stadt. Trotz zwei Millionen Einwohnern ist die Stadt überschaubar. Zugleich diente sie uns als Übungsfeld im Strassenüberqueren für die weiteren Grossstädte in Vietnam. Einen Fussgängerstreifen gibt es nicht in Vietnam und Vortrittsregeln schon gar nicht. Es herrscht Street Darwinism in Vietnam. Augen zu und durch, heisst für den Fussgänger die Devise. Und ja nie stehenbleiben! Bei unserem Gang durch die Strassen von Can Tho fühlten wir uns teilweise wie Celebrities.

Dealing at the floating market whether it's child labour
Dealing at the floating market whether it's child labour
Unser Boot-Mandli
Unser Boot-Mandli
Touristen und vor allem Weisse haben Seltenheitswert. So wurden wir im Vorbeigehen jeweils euphorisch begrüsst und mussten unsere Köpfe als Foto-Sujet herhalten. Mit den wenigen englischen Wortfetzen wollten die Einheimischen mehr über unsere Herkunft, unser Land, usw. erfahren. Als letzte Zwischenstation vor Ho Chi Minh City stand Ben Tre auf der Reihe. Am Vormittag unserer Abreise holte uns wieder einmal das Phänomen stromlos ein.

Shopping with a celebrity
Shopping with a celebrity
Nachdem wir am Otres Beach in Sihanoukville dank allabendlichem Stromausfall von einem Diesel-Generator in den Schlaf begleitet wurden (und dieser uns unsanft weckte) und am Tag der Abreise aus Kep der Strom ausfiel, war die Stromversorgung nun auch in der Grosstadt Can Tho tot. Brian, der nette Hotelmanager aus Singapur, teilte uns mit, dass dies in regelmässigen Abständen erfolgt und das an diesem Tag bis spätnachmittags nicht mehr mit Strom zu rechnen sei. Wir malten uns aus, wie es wohl wäre, wenn im Grossraum Zürich regelmässig der Strom für einige Stunden ausfallen würde...

Bus Nr. 2 Richtung Ben Tre
Bus Nr. 2 Richtung Ben Tre
Ben Tre war noch einmal eine Spur exotischer. Der Ort liegt auf einer Palmeninsel mitten im Mekong Delta. Erst seit kurzer Zeit ist er mit dem Festland durch eine Brücke verbunden. Vorher musste man mit einer Fähre Vorlieb nehmen. Ein weiteres Hindernis, dass Ben Tre nicht auf der Touristen-Karte Einzug hält, liegt wahrscheinlich in der Anfahrt. Für die insgesamt 90 km Distanz von Can Tho nahmen wir von Tür zu Tür zwei Taxis und vier Busse. Der erste Bus gab bereits nach 30 Minuten den Geist auf. Sämtliche Passagiere - natürlich nur dem englisch nicht mächtige Vietnamesen - wurden in einen zufällig passierenden Linienbus verfrachtet. Den letzten beissen die Hunde. Nach Gepäck-Umladen betraten wir den bereits überfüllten Minibus als Letzte. Während Corinne vier Sessel mit sieben Personen teilte, wurde für mich die linke und rechte Sitzreihe mit einer Holzlatte verbunden. Für einmal kam mir der von einer Speckschicht umgebene Allerwerteste zugute. Obwohl wir gedacht haben, Reisen a la Laos sei nicht mehr zu toppen, wurden wir eines Besseren belehrt. Doch bezüglich Gelassenheit ist bei uns ein deutlicher Lernprozess erkennbar.

Bus Nr. 4 Richtung Ben Tre
Bus Nr. 4 Richtung Ben Tre
Eine Reise fernab von Touristenspots birgt immer Vor- und Nachteile. Neben der mühsamen Anreise stellt jedes Ergattern von Essen und Trinken eine Herausforderung dar. Da weder eine englische Menukarte vorhanden ist, noch englischsprechendes Personal, musste man sich immer mit der Zeichensprache aushelfen oder das vietnamesische Wörterbuch zu Hilfe nehmen. Da die Vietnamesen Omnivoren sind, hält sich bei der Essensbestellung die Risikofreudigkeit in Grenzen, da man ohne Sprachkenntnisse nie weiss, was einem auf dem Teller serviert wird. Im schicken Restaurant waren vor der Küche neben den üblichen Verdächtigen wie Frösche, Fische und Krebsen auch Käfige mit Civets, Schildkröten, Leguanen und Wellensittiche aufgestellt. Man durfte sich aussuchen, worauf man gerade Lust hatte....Exoten-Orte haben aber den Vorteil, dass man zu günstigen Preisen eine gute Unterkunft findet. Nachdem unser Taxi am Flussufer ein vorgeschlagenes Hotel anpeilte, passierten wir einen leuchtenden Luxus-Palast mit Marmor-Eingang. Wir dachten uns sofort, dass muss teuer sein und es kam uns in unserer Backpacker-Aufmachung gar nicht erst in den Sinn, dort für eine Bleibe anzufragen. Verdutzt schauten wir drein, als das Wunsch-Hotel komplett ausgebucht war. Der Luxus-Palast lag gleich nebenan und so versuchten wir es trotzdem. Zu unserem Erstaunen war das Zimmer inklusive (vietnamesischem) Frühstücksbuffet im Viet Uc Hotel etwas mehr als 20$ . Das grossräumige Zimmer war dann ausgestattet mit sämtlichen Facilities, die man in Hotelketten wie dem Marriot oder Sheraton erwarten kann (inkl. Flatscreen und den vietnamesischen Versionen von National Geographic, ESPN, Animal Planet und Discovery). Mit dem kleinen Unterschied, dass wir nicht 200$, sondern etwas über 20$ bezahlten. Nach den Reisestrapazen wurde unsere Laune mit dieser tollen Unterkunft aufgeheitert. Da das Viet Uc erst vor wenigen Monaten seine Pforten öffnete, gehörten wir auch zu den ersten, die die Wellness & Spa Umgebung zu Spottpreisen testeten.

Die herzige Civet wartet auf den Vollstrecker
Die herzige Civet wartet auf den Vollstrecker
Ein Erlebnis waren in Ben Tre die lokale Bevölkerung. Sie begutachteten uns umso mehr wie Ausserirdische, als wir die Gegend mit einem Tandem erkundeten. Überall wurden wir freundlich gegrüsst. Inmitten des Palmenwaldes begegnete uns dann auf einem Velo ein witziger Vietnamese, der uns ein Foto-Album mit Touristen vor Augen zeigte und bittete uns, ihm zu folgen. Er führte uns zu seinem von Kanälen und Palmen umgebenen Anwesen und servierte uns in den Hängematten fresh coconut. Mit seinem Foto-Album, das fortan als Sprach-Ersatz und Handbuch diente, zeigte er uns, was wir in einem Coconut-Workshop alles machen können. Das herzerwärmende Lachen des Mandli trug viel zur Völkerverständigung bei. Sowohl Aussehen und Lachen ähnelten dem von Mr. Chow im Film Hangover. So nannten wir ihn fortan Mr. Chow. Die ganze Zeit fragten wir uns, was der wohl im Schilde führte, da von Geld zu keinem Zeitpunkt die Rede war (wobei Rede wohl etwas übertrieben ist...). Verdächtig war schon, dass sein Foto-Objektiv immer auf mich gerichtet war und ihn Corinne zu keiner Zeit interessierte. Als er mich dann nach dem WC-Gang auf seiner Fotokamera sein Sammelsurium an abgelichteten Genitalien von männlichen Touristen zeigte, und er mir mit Handzeichen signalisierte, dass ich doch meine Hosen auch ausziehen soll, wurde es mir zu bunt und nach einigen Minuten und einer erneuten Kokusnus bedankten wir uns bei Mr. Chow und führten unsere Tour auf der schönen Insel fort, die uns abschliessend noch in eine Coconut Candy Factory führte.

Palmeninsel Ben Tre
Palmeninsel Ben Tre
Unser Tandem in Ben Tre
Unser Tandem in Ben Tre
Das Mekong Delta war eine Reise wert und hat uns einige aufregende Momente beschert. Den Geburtstag von Corinne und Silvester werden wir nun in der Metropole Ho Chi Minh City verbringen und können dabei den Exotenstatus ablegen. Wir wünschen allen einen guten Rutsch ins neue Jahr. Feiert gut und denkt Euch so viele nicht zu haltende Vorsätze wie möglich aus.